Kein Platz im Gepäck? Trotzdem PLUS fliegen? Bitteschön!

Fünfteiliger Flügel:

Das längste Bauteil des PLUS ist der Aussenflügel. Teilt man diesen Flügel im Bereich der V-Form, entsteht ein Plus mit extrem kompaktem Packmaß.

Passt in jedes Gepäck:

Mit diesen Maßen passt der PLUS überall rein. Sogar in einen normalen Wanderrucksack, oder ins normale Fluggepäck, oder auf die Hutablage eines Kleinwagens…

Zwei Verbinder extra, sonst nichts:

Die beiden zusätzlichen Verbinder ermöglichen diese neu Flexibilität. Mehr Modell kann man nicht auf so kleinem Raum unterbringen. Und das bei gerade mal 20g mehr!

PLUS - 3,71m Spannweite - 1050g Fluggewicht...

...kompromisslos für die Thermik entwickelt.

Der PLUS ist das Ergebnis eines experimentellen F5J Projekts von Joe Wurts und Vladimir’s Model.

Sowohl die Flügelgeometrie, als auch das Profil wurden kompromisslos auf Basis der errechneten Reynolds-Zahlen entwickelt und auf Thermikflug und Steckenleistung bei sehr leichtem Modellgewicht optimiert.

Das Profil ermöglicht eine sinnvolle Profilanpassung über die Wölbklappen in einem Bereich von -2 bis +7 Grad. Damit lässt sich der PLUS im Flug optimal auf die aktuellen Bedingungen anpassen. Ob maximale Thermiksteigleistung, minimale Sinkrate bei Floatbedingungen oder schneller Streckenflug gegen den Wind, alles mit nur einem „Klick“ am Senderschalter und der PLUS setzt die Aufgabe optimal um.

Die Verlegung des Antriebs als Druckpropeller hinter den Flügel ist ein weiterer konstruktiver Vorteil des PLUS. Die spürbare Verschlechterung der Flugleistung durch den Einbau eines Nasenantriebs bleibt aus. Diese Maßnahme reduziert den Luftwiderstand in hohem Maße und wirkt sich sehr positiv auf die Flugleistung aus, so dass der PLUS einem Segelfugmodell mindestens ebenbürtig ist.

Auch die innovative Konstruktion der Leitwerksträger sind ein weiterer Vorteil des PLUS. Sowohl in Richtung Flügel als auch Richtung Leitwerk bietet der Rumpfausleger nicht nur eine sehr leichte sondern auch eine erstaunlich stabile Verbindung und vereinfacht den Zusammenbau erheblich. So reichen insgesamt zwei Schrauben um das Rumpfboot am Flügel zu fixieren.

Der große Vorteil des invertierten V-Leitwerks ist die sehr direkte Ruderreaktion bei trotzdem hoher Flugstabilität des PLUS. Das verleiht dem PLUS Leitwerk mehr Effizienz. Gepaart mit der aus dem F3K Sport bekannten sehr leichten Federanlenkung der Ruderklappen entsteht im so wichtigen Leitwerksbereich eine sehr leichte und stabile Konstruktion. Dank der speziellen Bauweise lassen sich die V-Leitwerksteile sehr einfach mit etwas Klebeband fixieren.

 

Die einzigartigen Vorteile des PLUS F5J auf einen Blick:

+ Ultraleicht

+ Sehr gute Thermikleistung

+ Sehr geringer Widerstand

+ Einzigartige Streckenleistung bei Wind

+ Einfaches und berechenbares Flugverhalten

+ Direkte am Ruder und gleichzeitig richtungsstabil

+ Sehr kompaktes Transportmaß 

PLUS – Zusammenbau

In wenigen Schritten flugfertig!

Rumpfausleger einschieben:

Der Rumpfausleger wird durch den Verbinder und eine zusätzliche CFK Lasche am Mittelteil geschoben. Wichtig ist dabei auf den Seilzug für das Höhenruder zu achten

Leitwerksservos:

Die Leitwerksservos (KST X08) sitzen mit der Ruderscheibe im Rumpfausleger und steuern so 100% geschützt das Leitwerk per Seilzug an. der Leitwerksträger ist perfekt ausgerichtet, wenn das Servo parallel zum Flügel sitzt und der Servostecker eingesteckt ist.

Das Rumpfboot:

Das Rumpfboot wird wie bei einem normalen Modell auf das Mittelteil geschraubt. Da der Empfänger im Flügel sitzt, geht lediglich das Anschlusskabel des Reglers vom Rumpf in das Mittelteil des Flügels.

Aufstecken des Aussenflügels:

Jetzt wird der Aussenflügel über den Holmverbinder an das Mittelteil gesteckt. Dabei schließen sich automatisch die Servostecker an den Kabelbaum an und das Leitwerksservo verschwindet im Flügel. Gleichzeitig fixiert ein 3mm Kohlestab an der hinteren Leitwerksführung das Rumpfrohr perfekt in seiner Position.

Aufstecken des Aussenflügels:

Ist alles richtig positioniert, greifen alle Teile sauber ineinander und der Aussenflügel gleitet sauber über die Leitwerksausleger und das Servo.

Flügel fixieren:

Ist der Aussenflügel komplett aufgeschoben, hält ein Stück Klebeband ihn sauber in Position und schließt den letzten Spalt.

Leitwerk:

Das Leitwerk wird einfach über den Rumpfausleger geschoben und mit einem Stück Klebeband fixiert. Danach hängt man die Ruderanlenkung in das Ruderhorn ein und fixiert die beiden Leitwerkshälften oben mit einem Stück Klebeband.

Klappropeller:

Der 12×8 Freudentaler Klappropeller wird mit einem kleinen Gummiring sauber im Fahrtwind ausgerichtet, so lange er nicht in Betrieb ist.

Rumpfausbau:

Mittig im Rumpf sitzt der Scorpion Aussenläufer Motor. Direkt vor dem Motorspant ist der 800mAh SLS Akku platziert. Noch vor dem Akku, also direkt in der Rumpfspitze sitzt der 40A Regler. Setzt man dem PLUS im F5J Wettbewerb ein, kann der Logger neben dem Akku oder über der Fernwelle Platz nehmen.

PLUS – Bauanleitung

Viel zu bauen gibt es nicht und die wenigen Schritte sind schnell erledigt!

Mittelteil:

Los geht’s mit dem Mittelteil. Hier wird lediglich das dritte Wölbklappenservo mit etwas Gefühl in die bereits montierte IDS Servohalterung eingeschoben. Achten sie darauf, dass die Nullstellung des Servos so eingebaut wird, dass der Ruderhorn 90° senkrecht steht und die Wölbklappe ca. 27° nach unten steht. Sitzt das alles, kann schon die Kunststoffabdeckung mit Hilfe der transparenten Klebefolie aufgebracht werden.

Neben dem Servo wird der Empfänger montiert. Der Ausschnitt ist mit 60mm x 25 mm x 12mm ausreichend groß gestaltet, um die meisten Empfänger gut unter zu bringen. Das Rumpfboot hat zum einen zwei kleine Aussparungen für die Antenne und zum anderen einen Durchgang für das Anschlusskabel des Reglers.

Ist Empfänger und Servo installiert, kann man das Mittelteil zunächst zur Seite legen.

Wölbklappenservos am Außenflügel:

Genau, wie das zentrale Wölbklappenservo, werden auch die Wölbklappen im Aussenflügel installiert. Die installierten IDS Rahmen nehmen die Servos präzise auf. Hierbei sollten die Wölbklappen bei Neutralstellung des Servos auf ca 15° stehen. Ist das gelungen, können hier ebenfalls die Servoschachtabdeckungen aufgebracht werden.

Querruder Installation:

Die Querruder werden zwar ebenfalls in einen perfekt eingepassten Rahmen eingesetzt, allerdings wird die Anlenkung nicht über ein IDS System realisiert, sondern konventionell über Kreuz auf ein Ruderhorn. Das Ruderhorn wird an bezeichneter Position eingepasst. Dazu schneiden sie einfach mit einem scharfen Messer die Größe des Ruderhorns aus und setzen es vorsichtig ein, so dass es sauber senkrecht steht. Passen Sie die Anlenkungsstange jetzt behutsam in das Servohorn und das Ruderhorn ein. Wenn alles sauber sitzt, fixiert etwas dünnflüssiger Sekundenkleber das Ruderhorn stabil und dauerhaft.

Rumpfboot:

Im Rumpfboot ist der Motorspant schon richtig für den entsprechenden Motor eingebaut. Die Motorwelle ist ebenfalls passend vorbereitet. Nehmen sie einfach die Spinnerkappe ab, um die Luftschraube mit den beiden Achsen zu montieren. Ein kleiner O-Ring mit ca. 15mm Durchmesser unterstützt das Anklappen der Luftschrauben deutlich und lässt sie im Windschatten des Rumpfes verschwinden.

Der Motor wird mittels vier M3x 10mm Schrauben befestigt. Nutzen Sie hier auf jeden Fall Innensechskant Schrauben, sonst wird das Festziehen eine Herausforderung. Auf der Seite am Motorspant ist eine Aussparung, über die sie die Motorkabel nach vorne legen können. Schließen sie dort den Regler an und legen Sie den Regler nach vorne in die Rumpfnase. Daneben wird später der Akku eingesetzt.

Für den F5J Betrieb kann der Logger vor dem Motor oder hinten auf der Welle platziert werden.

Achten Sie nur darauf, dass das Reglerkabel auf dem Weg zum Empfänger nicht an Motor oder Welle schleifen kann.

Je nach Gewicht von Motor und Regler ist vorne mit unter noch etwas Blei notwendig um den Schwerpunkt einzustellen.

Leitwerksanlenkung:

Weiter geht es mit dem Leitwerk. Hier werden, analog zum Querruder ebenfalls zwei Ruderhörner eingesetzt. Die Position kann man aus der Skizze erkennen. Da hier unter der Oberfläche ein kleiner CFK Steg eingebaut ist, benötigt man etwas Geduld, um einen sauberen Ausschnitt zu bekommen. Ist dieser geschafft, reicht auch hier wieder etwas dünnflüssiger Sekundenkleber um das Ruderhorn dauerhaft zu fixieren.

Zusätzlich zum Ruderhorn müssen die Federn eingesetzt werden, die das Ruder auf Tiefe Vollausschlag drücken. Die beiliegenden Federn setzt man der Zeichnung entsprechend ein. Hier kann man ebenfalls mit etwas Sekundenkleber fixieren, unbedingt notwendig ist das nicht, da diese Federn praktisch selbst sichernd sind. Man kann die Federkraft auf zwei Arten verstärken. Zum einen kann man die Feder durch eine selbst gebogene Feder aus dickerem Stahldraht ersetzen, zum anderen kann man auch oben am Ruder eine zweite Feder mit dem selben Durchmesser einsetzen. Wichtig ist dabei zu beachten, dass sich der Federdraht nicht durch die Ruderschale arbeitet. Zudem benötigen die Servos auch in Nullstellung deutlich mehr Kraft.

Seilzuganlenkung:

Nehmen sie den beiliegenden Seilzug und recken sie ihn vorsichtig vor. Idealerweise fixieren sie ihn auf einer Seite und lassen auf der der anderen Seite 24h ein Gewicht von ca. 8kg ziehen. Danach ist sichergestellt, dass sich das Seil nicht nachlängt.

Fädeln Sie nun das Drahtseil, entsprechend dem Bild in das Ruderhorn ein und montieren Sie das Ruderhorn in Neutralposition waagrecht auf das Servo. Der Ausschnitt im Rumpfauslegerrohr ist so gewählt, dass das Servo samt Ruderhorn exakt rein passt und auch das Drahtseil unter normalen Bedingungen nicht von der Rolle springt. Fixieren sie das Seil mittels eines Knoten am Ruderhorn. Verstärken sie diesen Knoten mit etwas Sekundenkleber. Achtung: Kleben sie nicht das Seil auf der Rolle fest!

Servomontage:

Jetzt fädeln sie das Drahtseil durch die Rumpfröhre nach hinten zum Leitwerk. Montieren sie das Servo wie gezeigt in der Halterung. Achtung: Die beim Servo beiliegenden Schrauben sind geeignet, aber nicht sehr hochwertig. Ein etwas zu hohes Drehmoment schert die Schrauben schnell ab.

Einsetzen der Rumpfröhren:

Achten sie beim Einsetzen der Rumpfröhren darauf, dass der offene Viertelkreis nach oben zeigt und das Seil entsprechend oben auf der Rolle läuft. Das Servoanschlußkabel kürzt man idealerweise indem man einen neuen Stecker aufcrimpt. Natürlich geht auch konventionelles Löten oder auch nur einmal umschlagen und mit etwas Tape fixieren. Achtung: Die Motoranschlusskabel der Servos liegen bei den KST X08 frei. Drückt man dort zu fest, kann es passieren, dass eines der Motorkabel abgedreht wird! Ich bevorzuge hier eine Sicherung der Kabel mit einem Tropfen Heißkleber.

Seilzug richtig ablängen:

Als letzten und sicher wichtigsten Punkt muss man den Seilzug richtig ablängen. Das gelingt am besten, wenn man den PLUS bis auf die Aussenflügel fertig montiert und die RC Anlage in Betrieb nimmt. Sind die Servos auf Neutral spannt man nun den Seilzug um das Ruderhorn herum und zieht es auf Neutralposition. Hier sehr exakt arbeiten, da einige zehntel Millimeter schon eine sichtbare Auswirkung haben. Ist das Ruder neutral biegt man den Seilzug um das Ruderhorn und fädelt sowohl den eigentlichen Seilzug, als auch die um 180° umgedrehte Schlaufe durch die beiliegenden kleinen Hülsen. Sitzt alles richtig quetscht man die Hülsen kräftig zusammen und tränkt sie etwas mit dünnflüssigem Sekundenkleber.

Sind die oben genannten Schritte ausgeführt, ist der PLUS fertig zum Auswiegen, der Programmierung und dem Erststart. Der Schwerpunkt lässt sich mit sehr wenig Gewicht in der Nase, resp. verschieben des Akkus einstellen. Für den Erstflug sollte er zwischen 88mm-90mm liegen. Den Flügel wölben sie ca. 3° nach unten und das Leitwerk steht auf Neutral. Den V-Leitwerksmischer werden sie beim Seitenruder etwas auf Tiefe einstellen müssen, aber das ist bei V-Leitwerken ja durchaus üblich. Nutzen Sie beim Tiefenruder allen verfügbaren Ausschlag. Das Höhenruder können sie etwas reduzieren, da der PLUS sehr agil um die Querachse ist. Um die Reaktion der Querruder zu unterstützen können die beiden äußeren Wölbklappen unterstützend mitgenommen werden. Im Butterfly Mischer nehmen sie die Querruder nur minimal nach oben und fahren sie den Butterfly Mischer nicht bei voller Geschwindigkeit, da sich der Flügel sichtbar nach unten entwölbt und unnötige Reaktionen hervorruft.

VIEL Erfolg und Spaß mit ihrem neuen PLUS.

Lieferumfang

1      Rechter Außenflügel
2      Linker Außenflügel
3      V-Leitwerk Links

4      V-Leitwerk Rechts
5      Leitwerksausleger Links
6      Leitwerksausleger Rechts

7      Zubehörset
8      Rumpfboot
9      Mittelflügel

1      Flächenverbinder 2 Stk.
2      Querruderanlenkung 2Stk.
3      Seilanlenkung V-Leitwerk

4      Klemmhülsen 4Stk.
5      Ruderhorn KST X08 2Stk.
6      Ruderhorn V-Leitwerk 2Stk.

7      Servoabdeckungen 5Stk.
8      Servoschachtverstärkung 5 Stk.
9      Querruderhorn 2 Stk.

12    Torsionsfedern 2 Stk.

Empfohlener Ausbau des Flügels

Empfohlenes Zubehör

IDS Einbauset
Komplettset inkl. Einbau mit fünf IDS Einbaurahmen für den gesamten Flügel. Je nach Ausführung in Normal, Light oder Ultralight
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Scorpion Motorwelle
Gesamter Einbausatz für einen Scorpion S-11 2215 (1127kv). Inklusive Motorwelle und Motorspant fertig montiert
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PLUS Schutztaschen Set
Silber Polsterschutztaschen fünf teilig für den gesamten Flügel und die Leitwerke
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PLUS Ballast Set
Neun Ballaststücke mit je 48g schaffen mit der Verbindungsstange eine Zuladung von bis zu 445g.
65€
PLUS Motor
Scorpion S11-2215 (1127kv)
75€